Volkskrankheit Sodbrennen: Klinik Landau informiert am 21. Mai über Ursachen und Behandlungen
Volkskrankheit Sodbrennen: Klinik Landau informiert am 21. Mai über Ursachen und Behandlungen
Sodbrennen ist eine der häufigsten Beschwerden und betrifft Millionen Menschen. Unter dem Titel „Volkskrankheit Sodbrennen – wenn es sauer aufstößt“ lädt die Klinik Landau am Donnerstag, 21. Mai 2026, um 18 Uhr zu einem Vortrag in ihre Cafeteria ein. Frau Dr. med. Uta Herrmannspahn, Chefärztin der Hauptabteilung für Gastroenterologie, Diabetologie und Hepatologie sowie Herr Dr. med. Steffen Münch, Chefarzt der Hauptabteilung für Viszeralchirurgie, werden die Ursachen von Sodbrennen, die möglichen Langzeitfolgen sowie aktuelle Behandlungsmöglichkeiten erläutern. Im Anschluss an den Vortrag besteht Gelegenheit, Fragen zu stellen. Eine Voranmeldung für die Teilnahme an der Veranstaltung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist frei.
Sodbrennen entsteht, wenn Magensäure in die Speiseröhre zurückfließt und die Schleimhaut reizt, was unter anderem zu einem brennenden Gefühl hinter dem Brustbein führen kann. Häufiges oder chronisches Sodbrennen kann zu ernsthaften Erkrankungen wie der gastroösophagealen Refluxkrankheit führen, die langfristig das Risiko für Speiseröhrenverengungen oder sogar Speiseröhrenkrebs erhöhen kann. Auslöser sind oft fettreiche oder scharfe Mahlzeiten, Alkohol, Nikotin, Stress sowie Übergewicht, Schwangerschaft oder bestimmte Medikamente. Auch eine schwache Barriere im unteren Teil der Speiseröhre oder eine gestörte Magenentleerung erhöhen das Risiko. Neben Lebensstilfaktoren spielen auch genetische Veranlagungen eine Rolle.
Im Klinikum Landau-Südliche Weinstraße arbeiten die Abteilungen für Gastroenterologie und Viszeralchirurgie eng zusammen, um den Patientinnen und Patienten eine umfassende, interdisziplinäre Betreuung zu bieten. Diese intensive Zusammenarbeit ermöglicht es, die Diagnostik, Behandlung und Nachsorge individuell und auf der Grundlage aktueller medizinischer Leitlinien optimal zu gestalten.